„Money,
money, money
Must be funny
In the rich man's world
Money, money, money
Always sunny
In the rich man's world“
ABBA
Must be funny
In the rich man's world
Money, money, money
Always sunny
In the rich man's world“
Es
tut mir Leid, dass ich schon früher nichts gepostet habe! Ich bin
hier ziemlich im Stress die letzte Woche gewesen wegen der Schule.
Ich versuche so bald wie möglich die neuen Beiträge hochzustellen,
sobald ihr diesen neuen Artikel gelesen habt. :)
Natürlich
verrate ich nicht, um was es geht.
Wie
ihr sieht handelt mein heutiger Bericht von Geld.
Am
Samstagmorgen um 7.30 Uhr hat mich meine kleine Gastschwester
aufgeweckt. Meine Gastfamilie und ich würden an diesem Morgen außer
Haus frühstücken. In den nächsten fünfzehn Minuten meines Lebens
bin ich wie von einer Wespe gestochen durch das Bungalow gesprintet
und habe alle meine nötigen Sachen zusammengesamelt. Debbie und
Steve waren mit Freunden verabredet in einem Bagel laden. Bagels sind
runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Mit Ei, Schinken und
Käse serviert sind sie das Beste, was ich bisher in den Staaten
gegessen habe! Ich liebe diese Dinger! Ich bin total verrückt nach
ihnen, wenn ich ehrlich sein soll. Das Brötchen schmeckt ganz anders
als in Deutschland und es gibt verschieden Variationen. Süß,
knusprig, herzhaft, scharf oder auch einfach normal. Manche tendieren
dazu einen süßen Bagel zu essen. Natürlich habe ich alles
ausprobiert, aber der normale ist mir am Liebsten. Und darf ich euch
etwas gestehen? Alleine bei dem Gedanken knurrt mein Magen das ganze
Haus zusammen....
Dort
angekommen habe ich dann Christina, Chris und den 4-Jährigen Sohn
Max kennengelernt. Nach unserem Frühstück sind wir dann noch zu
ihnen gefahren. Chris und Christina haben zwei Häuser. Eins mit
einem Pool und eins ohne. Sie leben im Reichenviertel der Stadt Boca
Raton. Chris ist Anwalt und Christina arbeitet in einer
Investmentfirma.
Es
gibt sehr, sehr viele Menschen, die das nötige Kleingeld besitzen,
um sich eine Villa leisten zu können. Von diesen Häusern kann man
wirklich nur träumen!
Ihr
müsst euch das so vorstellen; Ihr fahrt die Straße entlang. Auf der
rechten Seite ist das Meer und einige Häuser. Auf der linken Seite
sind wieder Häuser, jedoch ohne einen Ausblick auf den Ozean. Auf
der linken Seite kann man ein Haus zwischen 900 000 und 4.5 Millionen
kaufen. Das Haus von Christina beträgt ca. 1 Millionen. Es hat nicht
die große Quadratmeteranzahl und ist schlicht gehalten, dennoch
wunderschön. Die teuersten Häuser haben manchmal auch einen
Lagerplatz für ein oder mehrere Boote, da der Fluss an den Häusern
angrenzt. Debbie, Hannah und ich waren in einem der Häuser, da
gerade Garagenverkauft herrschte. Ich kann euch versichern, allein
die Küche und das dazu angrenzende Esszimmer waren größer als
meine Wohnung in Deutschland! Ist das verrückt, oder normal?
Auf
der rechten Seite der Straße sind jedoch die Häuser, welche an den
Strand angrenzen und einen unübertrefflichen Ausblick auf die Wellen
bieten. Wenn ich Geld habt, nicht wisst, was ihr kaufen wollt;
spendet doch einfach 12 Millionen Dollar! Diese Villen sind wirklich
diese Häuser, welche Starts und Sternchen hier besitzen. Unter
anderem sind meine Gastmama und ich letztens an Oprah Winfrey's Haus
vorbeigedüst. Hier leben weitere berühmte Prominente. Ich habe bis
jetzt noch keinen entdeckt, den ich hinterher rennen müsste. Der
Preis hierbei beträgt von 10 Millionen bis oben hin ist wirklich
alles offen!
So
schön auch die Häuser sind, ich würde niemals in eins dieser
Häuser ziehen. Wieso? Ganz einfach; die Menschen, die hier Kohle
besitzen und sich den Hintern sogar damit abputzen könnten, sind
arrogant. Manche denken, sie wären ewas Besseres und vor allem
Wertvolleres. Sie wissen, was sie haben. Sie wissen, was sie können.
Sie haben das Geld, um sich das leisten zu können, wovon ich nicht
einmal träume. Ich sage nicht, dass alle Menschen in Florida so
sind, manche sind auch wirklich gut erzogen und haben eine offene
Meinung, jedoch ist ein Teil der Einwohner hier in diese Richtung
gekehrt. Meine Gasteltern besitzen ein 200 m² großes Haus und sie
sind nicht endlos reich. Die Menschen in der Siedlung sind netter,
oder erscheinen zumindest höflicher.
Ein
kleines Haus würde mir persönlich ausreichen. Ich brauche weder
einen Platz für meine Yacht, noch für meine dreizehn Porsche. Auch
hatte ich noch nie das Bedürfnis mir eine eigene Karte zu zeichnen,
um mich in meinen eigenen vier Wänden nicht zu verlaufen. :D
Den
restlichen Nachmittag haben wir im Pool verbracht. Nebenbei bin ich
um die zwei Stunden geschwommen, um mein Frühstück wieder
abzunehmen und mir einen Sonnenbrand einzufangen.
Am
Nachmittag aßen wir noch eine Pizza und fuhren dann auch nach Hause.
Vielleicht liege ich hier falsch, doch mein Gastvater und ich waren
der selben Ansicht; wir haben während des Besuchs ganz oft auf den
kleinen Sohn Max achtgegeben. Mit nur einem Wimpernzucken hat er
wirklich alles bekommen, was er wollte. Wir beide fanden es nicht
gut, haben die ganze Zeit jedoch geschwiegen. Was sollten wir denn
schon Großartiges sagen? Steve und ich sind schließlich zu dem
Punkt gekommen, dass es besser ist, nicht reich zu sein. Vielleicht
hat es sehr, sehr viele Pluspunkte, aber Geld allein macht nicht
glücklich. Und so wie wir den kleinen Max kennengelernt haben; wenn
er erwachsen ist, wird er nicht wissen, wie man Geld verdient,
solange er nun alles zugeschoben bekommt. Ein reiches Leben kann sehr
schön sein; reisen, Autos, ein großes Haus, alles, was man haben
will.
Aber
vielleicht denkt ihr einfach in Zukunft anders darüber nach. Mich
hat es zu der Ansicht bewegt, dass es einfach einfacher ist ohne so
viel Geld aufzuwachsen und die wichtigsten Dinge im Leben zu
schätzen. Denn wenn ihr stirbt, könnt ihr nicht euer gesamtes
Vermögen in den Himmel mitnehmen.
Liebe
Grüße, Lia :)
